Am 28.03.2026 fand das 14. Ethik-Café statt. Das Thema war Ernährungsfachkräfte als Role-Model: ein kann/soll/muss?
Fazit: Diese Frage konnte nicht eindeutig beantwortet werden.
Wie kam es zu diesem Fazit?
Über soziologische Rollentherorien wurde zunächst eine Basis für die anschließende Diskussion geschaffen und eine Definition von Role Model als weitere Information hinzugefügt.
Unter dem Begriff Role Model versteht man eine Person, die durch bestimmte Verhaltensweisen anderen als Identifikationsfigur oder als Vorbild in einer speziellen sozialen Funktion oder Rolle dient. (Quelle: gekürzt: https://www.personalwirtschaft.de/themen/role-model/)
Es gibt somit die Perspektiver der Soziologie: wie möchte ich meine Berufsrolle ausfüllen, welche Ansprüche haben andere an mich in meiner Rolle und jemand sieht mich als Role Model – mit und ohne mein Wissen.
Im Zuge der Diskussionen kam auch die Beobachtung zum Tragen, dass es durchaus Diätassistenten gibt, die den Beruf mit Berufung gleichzusetzen scheinen – also unabhängig von der Berufsrolle auch im privaten Bereich das Thema „optimale Ernährung“ leben.
Gleichzeitig scheint es so zu dass, dass sich Diätassistenten, wenn das gewählte Essen im privaten Bereich vermeintlich nicht „optimal“ ist, dafür rechtfertigen müssen oder so etwas wie einen Shitstorm entsteht.
Auch kam auf, dass es wohl Berufskollegen/innen gibt, die das zu hohe/niedrige Gewicht als unangemessen empfinden und der Person die fachliche Kompetenz abgesprochen wird. Wie schade!
Zitat einer Teilnehmenden: „Ich kann doch nichts dafür, dass ich klein und schlank bin“
Es offensichtlich schwieriges Thema über das es sich lohnt nachzudenken.
30.03.2026 Michaela Pohl
